Mediennutzung

      • Hier geht's zu Beiträgen zum Thema SMARTPHONES

        06.07.2026 15:38
        Auch wir als MS Gmunden-Stadt sind bei diesem Bündnis dabei und auf unserer Schulanmeldung findet sich bereits die Option "Smartphonefreie Klasse".

        ORF Beitrag "Weniger Bildschirm, mehr Kindheit - Aufwachsen ohne Smartphone"

        ORF Beitrag "Elternbündnisse gegen frühe Smartphone-Nutzung"

        Dok1: Das große Handyexperiment Part 2

        Minidoku Puls24: Smartphone freie Kindheit

        ntv Beitrag: Studie mit dramatischem Ergebnis: So stark beeinflussen Handys die Entwicklung von Kindern

        Checker Tobi - Thema: Mediensucht

        „Viele Zehnjährige bekommen ein Smartphone, weil die Eltern denken, dass sie sonst etwas versäumen“, kritisiert Stephanie Blase. Die zweifache Mutter tritt mit ihrem Verein „Smartphone-freie Kindheit“ dafür ein, dass bis 14 überhaupt nur Handys mit Telefon- bzw. SMS-Funktion zum Einsatz kommen sollen.

        Das ab 2027 geplante Social-Media-Verbot der Bundesregierung hält sie für einen ersten wichtigen Schritt. Ihre Initiative will Kinder vor nicht altersgerechten Inhalten schützen. Markus Waibel hat mit Eltern und Kindern darüber gesprochen und zeigt außerdem, wie Jugendliche beim großen Handy-Experiment freiwillig drei Wochen lang auf ihr Smartphone verzichtet haben.

        Mehr von Thema findet ihr unter https://on.orf.at

      • Information Smartphones

        Information Smartphones

        06.07.2026 15:17
        Elternbrief Smartphonefreie Kindheit

         

        Liebe Eltern,

         

        in den letzten Wochen erreichten uns viele Anfragen zum Umgang mit Smartphones an der Schule. Formal ist dazu alles geregelt, dennoch möchten wir gerne unsere pädagogische Sichtweise mit Ihnen teilen.

         

        Uns ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche möglichst viel Zeit für echte Begegnungen, Bewegung, Kreativität, Gespräche und gemeinsame Erlebnisse haben. Die Sorge über die Auswirkungen von Smartphones und Social Media auf die Entwicklung junger Menschen ist nachvollziehbar und gut begründet. Viele Eltern wünschen sich daher, ihren Kindern möglichst lange kein Smartphone, sondern – wenn notwendig – ein einfaches Handy (Simple Phone) zur Erreichbarkeit zu geben. Oft erschwert jedoch der soziale Druck in der Gruppe diese Entscheidung.

        Deshalb möchten wir Sie ermutigen zu überlegen, ob zum Schulstart nicht auch ein einfaches Handy ohne Internetzugang ausreicht. Von Seiten der Schule besteht jedenfalls keinerlei Notwendigkeit, ein Smartphone anzuschaffen.

        Im Schulalltag entsteht dadurch kein Nachteil: Smartphones, Smartwatches und auch einfache Handys dürfen an unserer Schule vom Betreten bis zum Verlassen des Gebäudes sowie während der Mittagspause nicht verwendet werden und werden in den versperrbaren Garderobenkästen oder Handygaragen aufbewahrt.

         

        Was spricht also dagegen, den Einstieg ins Smartphone-Zeitalter noch etwas hinauszuzögern?

        Wir erleben täglich, welche Probleme Smartphones und insbesondere soziale Medien für Kinder mit sich bringen. Bereits am Schulweg wird sichtbar, was dadurch verloren geht: Kinder stehen an der Bushaltestelle nebeneinander oder sitzen gemeinsam im Schulbus, doch jeder blickt auf sein eigenes Gerät, statt miteinander zu sprechen. Im Schulalltag setzen sich die Auswirkungen fort: Konflikte aus Chatgruppen werden in die Klassen getragen, Cybermobbing belastet Kinder, Schlafmangel wirkt sich auf Konzentration und Lernen aus, Kinder haben Zugang zu nicht kindgerechten Inhalten, und digitale Ablenkung nimmt Raum ein, der für Entwicklung, Freundschaften, Hobbys und gemeinsames Erleben verloren geht.

        Unsere klare Empfehlung lautet daher: Warten Sie mit dem eigenen Smartphone so lange wie möglich.

         

        Gerade der Schuleintritt ist für Kinder ein großer Schritt. Es gibt neue Freundschaften zu knüpfen, neue Regeln zu lernen, Selbstständigkeit zu entwickeln und sich in einer neuen Gemeinschaft zurechtzufinden. Für all das brauchen Kinder Zeit, Aufmerksamkeit und möglichst wenige zusätzliche Ablenkungen.

        Ein Smartphone ist dafür nicht notwendig. Ein einfaches, internetloses Handy zur Erreichbarkeit und für die Kommunikation untereinander genügt vollkommen.

        Und wenn Sie diesen Weg nicht alleine gehen möchten: Der gemeinnützige Verein "Smartphone freie Kindheit Österreich" mit Vereinssitz in Altmünster unterstützt Eltern mit Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten. Denn gemeinsam fällt es leichter, den Smartphone-Einstieg zu verzögernwww.smartphone-freie-kindheit.at
         

        Sollte Ihr Kind bereits ein Smartphone besitzen, können Sie den Austausch über Sicherheit und Nutzungstipps über den Verein auch nutzen!

         

        Freundliche Grüße 
         

        Dir. Beatrix Wiesauer

        und das gesamte Schulteam

         

        PS: Für die Mittelschule Gmunden Stadt gibt es nun auch eine "Smartphone freie Kindheit Österreich" WhatsApp-Schulgruppe des Vereins. Diese dient der Vernetzung, dem Austausch sowie als Infokanal für "Smartphone freie Kindheit". Darüber wird etwa einmal wöchentlich wirklich nur wichtigste Informationen rund um das Thema „Digitalisierung und Kindheit“ versendet. Der Verein würde sich freuen, wenn viele einsteigen und up to date bleiben.

        Link zur Gruppe:  https://chat.whatsapp.com/CgxRJFYOgjEKnhRZ9oAWYb

         

        PPS: Zu Schulbeginn wird es zu diesem Thema auch einen Elternvortrag geben. Termine entnehmen Sie bitte unserem Edupage Kalender!

      • Vortrag "Kinder im Haifischbecken der Sozialen Medien"

        Vortrag "Kinder im Haifischbecken der Sozialen Medien"

        15.06.2026 08:04
        Wie wir Kinder stärken, schützen und begleiten in einer digitalen Welt

        Was sehen unsere Kinder eigentlich täglich auf TikTok, Instagram, Snapchat & Co.?

        Welche Chancen bieten soziale Medien und welche Risiken sollten wir kennen?

        Kinder und Jugendliche bewegen sich heute selbstverständlich in digitalen Welten. Soziale Medien bieten Chancen für Kommunikation, Kreativität und Lernen, stellen Familien und Schulen aber auch vor neue Herausforderungen. Themen wie Cybermobbing, digitale Abhängigkeit, unrealistische Schönheitsideale, Fake News oder Gruppendruck beschäftigen viele Eltern und Pädagog:innen zunehmend.

        Die Sportvereine des Ausseerlandes laden herzlich zum Vortrag der renommierten Bildungsexpertin und SPIEGEL-Bestsellerautorin Silke Müller ein:

        „Kinder im Haifischbecken der sozialen Medien – Wie wir Kinder stärken, schützen und begleiten in einer digitalen Welt“

        📅 Donnerstag, 2. Juli 2026, 19:30 Uhr
        📍 Kur- und Congresshaus Bad Aussee

        Silke Müller zählt zu den bekanntesten Expertinnen im deutschsprachigen Raum, wenn es um die Auswirkungen digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche geht. In ihren Vorträgen verbindet sie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Beispielen aus dem Schulalltag und gibt konkrete Handlungsmöglichkeiten für Eltern, Erziehungsberechtigte und Pädagog:innen.

        Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, aber auch Tanten, Onkel, Großeltern,... - kurz allen, denen die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen am Herzen liegt.

        Die Vereine freuen sich auf zahlreiche Besucher!

        Der Eintritt erfolgt auf Basis freiwilliger Spenden.

      • Vortrag "Digitaler Konsum von Kindern und Jugendlichen"

        Vortrag "Digitaler Konsum von Kindern und Jugendlichen"

        16.04.2026 13:03
        Wie wirken sich Smartphones und digitale Medien auf die Entwicklung junger Menschen aus? Welche Rahmenbedingungen brauchen Kinder und Jugendliche heute für eine gesunde, selbstbestimmte Entwicklung?

        Wir möchten gerne folgenden Vortrag am 20.05.2026 um 19:00 im Stadttheater Gmunden empfehlen!

        Der Eintritt ist frei! (Es wir aber um Anmeldung unter folgendem Link: AnmeldungEvent gebeten!)

        Der international renommierte Neurowissenschaftler, Psychiater und Bestsellerautor zum Thema DIGITALE MEDIEN UND GEHIRN-ENTWICKLUNG Prof. DDr. Manfred Spitzer gibt in seinem Vortrag Einblick in den aktuellen Stand der Forschung zu digitaler Mediennutzung im Kindes- und Jugendalter und dessen Auswirkungen auf die Entwicklungsprozesse.

        Auch wir werden dort teilnehmen, um am neuesten Stand zu sein, wie wir die Kinder schützen und bestmöglich begleiten können!

        Wir würden uns freuen auch Eltern dort zu treffen und freuen uns auf die Informationen und den Austausch!

      • Handynutzung - Social Media - Mobbing im Internet

        16.04.2026 12:58




        Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,


        Im Zuge unseres Kinderschutzkonzeptes möchten wir Sie von Seiten der Schule bitten, die Nutzung von Social Media in der Familie mit ihren Kindern zu besprechen und die Kinder dabei zu begleiten.

         

        Aus schulischer Sicht raten wir den Gebrauch von Social Media einzuschränken, oder auch einzustellen, und erinnern an das Social-Media-Verbot unter 14 Jahren. Das Ausmaß an Problemen, die entstehen können, ist leider immer noch nicht allen Kindern bewusst. Wir Erwachsenen müssen Ihnen dies Schritt für Schritt beibringen, die Nutzung gegebenenfalls kontrollieren, zum Schutz unserer Kinder.

        Dafür empfiehlt sich unter anderem die App "Family Link", über dessen Funktionen die Dauer der Nutzung gewisser Apps eingestellt werden kann, bzw. Apps mit Mindestalter auch gesperrt werden können.

        Wir beobachten auch einen Anstieg der Nutzungszeiten, wenn wir mit den Schüler:innen darüber sprechen. Oft nutzen die Kinder stundenlang täglich, auch nachts, ihre Handys und kommen übermüdet in den Unterricht, was sich schlussendlich auch in ihrer Energie, ihren schulischen Leistungen, und auch an ihrem Umgangston bemerkbar macht.

        Mobbing über Social Media ist strafbar, auch das Unterstützen von Kindern, die Drohungen aussprechen oder dazu anspornen, und auch das "Mitlesen / Mitwissen" in einer Gruppe und nicht Hilfe holen, und kann von den Betroffenen theoretisch auch bei der Polizei gemeldet werden, da in Österreich Cybermobbing strafbar ist, egal wie alt das Opfer ist. Auch Geldstrafen sind möglich.

         

        Zur Information:

        In Österreich beträgt das Mindestalter für die Nutzung sozialer Netzwerke (z.B. Facebook, Instagram, WhatsApp, Snapchat, TikTok, Telegram, Signal, ...) 14 Jahre.

        Dies liegt daran, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Österreich in Kraft trat, die eine Zustimmung der Nutzer für die Übermittlung personenbezogener Daten vorschreibt. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen in der Regel keine Konten bei sozialen Netzwerken erstellen oder verwalten.

        Das vorgegebene Mindestalter hat in der Praxis wenig Bedeutung, da sich auch jüngere Nutzer:innen meist problemlos in Sozialen Netzwerken anmelden können. In der Datenschutz-Grundverordnung ist festgehalten, dass die Überprüfung des Alters nicht unverhältnismäßig aufwendig sein darf. Die Betreiber:innen von Sozialen Netzwerken sind also nicht zur Ausweiskontrolle verpflichtet. Das Alter der Nutzer:innen wird daher nur durch eigenständige Angabe des Geburtstages oder durch Häkchensetzung (z. B. „Ja, ich bin über 13 Jahre alt“) überprüft – da kann natürlich leicht gemogelt werden. 

        Viele Netzwerke geben in ihren Nutzungsbedingungen zwar an, die Konten jüngerer Nutzer:innen zu deaktivieren, wenn diese nicht dem erforderlichen Mindestalter entsprechen – doch die Überprüfung der Altersangaben ist zur Zeit noch schwierig. Allerdings werden bereits Systeme entwickelt, die zur Altersverifikation künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen nutzen

        Quelle:  https://www.saferinternet.at/news-detail/mindestalter-ab-wann-duerfen-kinder-soziale-netzwerke-nutzen/

        Wir bitten im Sinne der Kinder um Ihre Unterstützung von zuhause aus, damit Ihr Kind nie von Cybermobbing betroffen ist, oder die unbeaufsichtigte Nutzung zeitlich so eskaliert und zu einer Sucht wird, und bedanken uns für die Zusammenarbeit zum Schutze aller Kinder!

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        APP-Tipp --> Family Link

        für Apple: https://apps.apple.com/at/app/google-family-link/id1150085200

        für Android: https://play.google.com/store/apps/details/?id=com.google.android.apps.kids.familylink&hl=de-AT&pli=1

         

        Informationen rund um Sicherer Umgang im Internet

        Elternratgeber: Frag Barbara! - Saferinternet.at

        Social Media Ratgeber

        Was ist TikTok? Was ist Snapchat? Was ist Roblox? - Saferinternet.at

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