Mediennutzung
Handynutzung - Social Media - Mobbing im Internet
11.03.2026 12:03

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
Im Zuge unseres Kinderschutzkonzeptes möchten wir Sie von Seiten der Schule bitten, die Nutzung von Social Media in der Familie mit ihren Kindern zu besprechen und die Kinder dabei zu begleiten.Aus schulischer Sicht raten wir den Gebrauch von Social Media einzuschränken, oder auch einzustellen. Das Ausmaß an Problemen, die entstehen können, ist den Kindern leider immer noch nicht allen bewusst. Wir Erwachsenen müssen Ihnen dies Schritt für Schritt beibringen, die Nutzung gegebenenfalls kontrollieren, zum Schutz unserer Kinder.
Dafür empfiehlt sich unter anderem die App "Family Link", über dessen Funktionen die Dauer der Nutzung gewisser Apps eingestellt werden kann, bzw. gewisse Apps mit Mindestalter auch gesperrt werden können.
Wir beobachten auch einen Anstieg der Nutzungszeiten, wenn wir mit den Schüler:innen darüber sprechen. Oft nutzen die Kinder stundenlang täglich, auch nachts, ihre Handys und kommen übermüdet in den Unterricht, was sich schlussendlich auch in ihrer Energie, ihren schulischen Leistungen, und auch an ihrem Umgangston bemerkbar macht.
Mobbing über Social Media ist strafbar, auch das Unterstützen von Kindern, die Drohungen aussprechen oder dazu anspornen, und auch das "Mitlesen / Mitwissen" in einer Gruppe und nicht Hilfe holen, und kann von den Betroffenen theoretisch auch bei der Polizei gemeldet werden, da in Österreich Cybermobbing strafbar ist, egal wie alt das Opfer ist, und es wird mit Geldstrafen geahndet.
Zur Information:
In Österreich beträgt das Mindestalter für die Nutzung sozialer Netzwerke (z.B. Facebook, Instagram, WhatsApp, Snapchat, TikTok, Telegram, Signal, ...) 14 Jahre.
Dies liegt daran, dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Österreich in Kraft trat, die eine Zustimmung der Nutzer für die Übermittlung personenbezogener Daten vorschreibt. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren dürfen in der Regel keine Konten bei sozialen Netzwerken erstellen oder verwalten.
Das vorgegebene Mindestalter hat in der Praxis wenig Bedeutung, da sich auch jüngere Nutzer:innen meist problemlos in Sozialen Netzwerken anmelden können. In der Datenschutz-Grundverordnung ist festgehalten, dass die Überprüfung des Alters nicht unverhältnismäßig aufwendig sein darf. Die Betreiber:innen von Sozialen Netzwerken sind also nicht zur Ausweiskontrolle verpflichtet. Das Alter der Nutzer:innen wird daher nur durch eigenständige Angabe des Geburtstages oder durch Häkchensetzung (z. B. „Ja, ich bin über 13 Jahre alt“) überprüft – da kann natürlich leicht gemogelt werden.
Viele Netzwerke geben in ihren Nutzungsbedingungen zwar an, die Konten jüngerer Nutzer:innen zu deaktivieren, wenn diese nicht dem erforderlichen Mindestalter entsprechen – doch die Überprüfung der Altersangaben ist zur Zeit noch schwierig. Allerdings werden bereits Systeme entwickelt, die zur Altersverifikation künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen nutzen
Wir bitten im Sinne der Kinder um Ihre Unterstützung von zuhause aus, damit Ihr Kind nie mit Cybermobbing betroffen ist, oder die unbeaufsichtigte Nutzung zeitlich so eskaliert und zu einer Sucht wird, und bedanken uns für die Zusammenarbeit zum Schutze aller Kinder!
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APP-Tipp --> Family Link
für Apple: https://apps.apple.com/at/app/google-family-link/id1150085200
für Android: https://play.google.com/store/apps/details/?id=com.google.android.apps.kids.familylink&hl=de-AT&pli=1
Informationen rund um Sicherer Umgang im Internet
Elternratgeber: Frag Barbara! - Saferinternet.at
Social Media Ratgeber
Was ist TikTok? Was ist Snapchat? Was ist Roblox? - Saferinternet.at
Initiative "Smart(ohne)phone"
25.09.2025 17:14Informationen für Eltern und JugendlicheSMART AUFWACHSEN Initiative
(der Pädagogischen Hochschule Linz)
www.smart-aufwachsen.at - Smart aufwachsen Homepage
In Form von fachlich fundierten Vorträgen auf Tagungen und Veranstaltungen werden die Grundlagen im Umgang mit Medien und deren Auswirkungen auf die körperliche und psychische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in einer für alle Zielgruppen zugänglichen Form anschaulich präsentiert - Videos und Podcasts.
Digitaler ELTERNABEND zum Thema "Smart(ohne)phone" (Aufzeichnung)
digitaler_elternabend_smart(ohne)phone | uugot.it
Präsentationsfolien: Digitale Medien im Kleinkindesalter_Aktuell.pdf - Google Drive
TIPP:
Livestream 25.09.2025 - PODIUMSDISKUSSION: KINDER.MEDIEN.SCHUTZ: VERANTWORTUNG IN DIGITALEN ZEITEN
Podiumsdiskussion: Kinder. Medien. Schutz: Verantwortung in digitalen Zeiten - Kinderfreunde
Unterstützung - Smartphone freie Kindheit
27.05.2025 10:07Information zur ELTERNINITIATIVE für eine Smartphone-freie Kindheit
Elterninitiative Smartphone-freie KindheitDie Initiative "Smartphone-freie Kindheit"
Die österreichweite Elterninitiative ist Teil einer weltweiten Bewegung "smartphonefreechildhood" und setzt sich dafür ein, dass eine Kindheit ohne Smartphone wieder zur Norm wird. Das Ziel ist es, Eltern, Pädagog:innen und Interessierte zu vernetzen, um Kinder vor den negativen Auswirkungen einer übermäßigen Smartphone-Nutzung zu schützen.
Warum ist eine Regelung zur Handynutzung wichtig?
Entwicklungspsychologische Aspekte
- Kinder brauchen reale Erfahrungen für ihre gesunde Entwicklung
- Direkte soziale Interaktionen sind für die Entwicklung von Empathie und sozialen Fähigkeiten unerlässlich
- Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten entwickeln sich besser durch echtes Spielen und Erkunden
- Der natürliche Wissensdurst, der Forscherdrang und die Wissbegierde jedes Kindes liegt in der Natur des Kindes und kann sich besser entwickeln ohne Ablenkungen
- Die Aufmerksamkeitsspanne erhöht sich
Gesundheitliche Aspekte
- Übermäßige Bildschirmzeit kann zu Schlafstörungen führen
- Bewegungsmangel durch zu viel Smartphone-Nutzung
- Risiko von Konzentrationsstörungen und Aufmerksamkeitsdefiziten
Der "Smarte Start" Ansatz
Ein empfohlener Ansatz ist der "Smarte Start ab 14", bei dem:
- Schule und Eltern gemeinsam gegen ein eigenes Smartphone in der Grundschulzeit entscheiden
- Der Fokus auf zwei Säulen liegt: Prävention und Digitalkompetenz
- Kinder schrittweise an die digitale Welt herangeführt werden
Praktische Empfehlungen für Familien
Gemeinsame Regeln aufstellen:
- Klare Bildschirmzeiten vereinbaren
- Smartphone-freie Zonen (z.B. Esszimmer) und Zeiten (z.B. Nachts kein Handy im Schlafraum) definieren
- Gemeinsame Aktivitäten ohne Smartphone planen
Alternative Aktivitäten fördern:
- Outdoor-Aktivitäten
- Kreative Beschäftigungen
- Soziale Interaktionen mit Gleichaltrigen
- Sport und Bewegung
Vorbildfunktion der Eltern:
- Selbst bewusst mit dem Smartphone umgehen
- Gemeinsame "Digital Detox" Zeiten einführen
- Qualitätszeit ohne digitale Ablenkungen schaffen
Positive Auswirkungen der Regelung:
- Stärkere familiäre Bindungen durch mehr gemeinsame Zeit
- Bessere schulische Leistungen durch höhere Konzentrationsfähigkeit
- Entwicklung echter Freundschaften und sozialer Kompetenzen
- Mehr Zeit für Sport, Kreativität und echte Kindheits- und Jugenderlebnisse
Zusammenfassung
Die Initiative und unsere Erfahrung als Pädagog:innen zeigen, dass eine bewusste Heranführung an digitale Medien und klare Regeln für die Smartphone-Nutzung entscheidend sind für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder. Dabei geht es nicht um ein komplettes Verbot, sondern um einen ausgewogenen und altersgerechten Umgang mit digitalen Medien. Und genau darauf legen wir in unserem Unterricht immer schon ein Augenmerk! Wir unterstützen die Schüler:innen selbstverständlich auch in der Schule dabei, sich eine gesunde Nutzung der Medien, für die richtigen und angemessenen Zwecke, anzueignen.
Lassen Sie uns dabei zusammenhelfen: Eltern + Schule --> damit die große digitale Welt sicherer für unsere Kinder wird!
Aufklärungsarbeit zur Handy- und Internetnutzung: Eine wichtige Aufgabe der Schule
01.04.2025 15:21Als Schule werden wir weiterhin unseren Beitrag leisten, um Eltern, wie Schüler:innen über die Risiken, aber auch Chancen der Handy- und Internet-Nutzung aufzuklären.

Das Team der Mittelschule Gmunden-Stadt sieht es als Aufgabe, Schüler:innen sowie deren Eltern im Umgang mit digitalen Medien zu beraten. Die Nutzung von Smartphones und dem Internet ist fester Bestandteil des Alltags junger Menschen. Dabei bieten diese Technologien zahlreiche Chancen, bergen aber auch Risiken wie Cybermobbing, Datenschutzprobleme oder übermäßigen Medienkonsum. Dem begegnen wir immer wieder, wenn schulische Probleme bei Schüler:innen auftauchen oder soziale Probleme in unserer Schulgemeinschaft - oft aufgrund problematischen Medienverhaltens.
Unsere Aufklärungsarbeit soll Jugendlichen helfen, ein verantwortungsbewusstes und sicheres Online-Verhalten zu entwickeln. Gleichzeitig möchten wir Eltern dabei unterstützen, ihre Kinder in der digitalen Welt kompetent zu begleiten. Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Zukunft – und als Schule tragen wir dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler digitale Angebote reflektiert, respektvoll und selbstbestimmt nutzen.
Anbei finden Sie eine Linkliste mit hilfreichen Informationen, die Sie als Familie nutzen können, um dieses wichtige Thema zuhause besprechen zu können, und als Unterstützung, um gemeinsam gesunde Regeln aufzustellen, die Ihr Kind schützen sollen.

Elterninitiative Smartphone-freie Kindheit
